Jahresrückblick 98/99 TSV Schönaich Abteilung Schach

Auf ein recht erfolgreiches Jahr kann die Schachabteilung des TSV Schönaich in ihrer dreizehnten aktiven Spielzeit im Schachkreis Stuttgart-West zurückblicken.

Die I. Mannschaft konnte sich in der Bezirksliga Stuttgart etablieren und einen Platz in der oberen Tabellenhälfte erspielen. Mit beachtlichen fünf Siegen sowie einem Unentschieden bei nur drei Niederlagen reichte es am Ende zu Platz vier unter zehn Mannschaften.
Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten dabei an Brett 4 Florian Schnadt mit 4½ Punkten aus 9 Spielen, an Brett 1 Martin Springmann mit 4 aus 6, an Brett 3 Michael Knecht mit 4 aus 8, an Brett 2 Marcus Kübler mit 4 aus 9, sowie an Brett 5 André List mit 3½ aus 6.
Genügend Potential, um in der nächsten Saison um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga Stuttgart mitzuspielen, steckt in dieser mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren doch recht jungen Mannschaft, allerdings fehlen dafür zur Zeit noch zwei spielstarke Stammspieler.

1SC Leinfelden80152,516:2
2VFL Sindelfingen III7024514:4
3SC Winnenden51339,511:7
4TSV Schönaich51336,511:7
5SK Gerlingen324358:10
6SC Murrhardt32430,58:10
7SV Leonberg234357:11
8Stuttgarter SF 1879 V31533,57:11
9SV Renningen315327:11
10SV Fellbach01820,51:17

Beachtliches leistete auch die II. Mannschaft, welche in der A-Klasse den Meistertitel errang und damit den Aufstieg in die Kreisklasse Stuttgart-West schaffte. Erfolgreichste Spieler dieser Mannschaft waren Otto Mager und Bastian Kübler.

Die III. Mannschaft konnte den Klassenerhalt in der B-Klasse sichern, während die IV. Mannschaft in der C-Klasse noch nicht richtig Fuß fassen konnte.

Sportlich gesehen war diese zurückliegende Saison die bisher erfolgreichste. Regelmäßig donnerstags, freitags und sonntags trafen sich die Anhänger des königlichen Spiels im Vereinsheim zu Jugendtraining, Spielabenden, Blitztunieren und Punktspielen. Die wesentliche Rolle im Vereinsleben der Schachabteilung spielten die Geselligkeit und der gemeinsame Erfolg. Neid und Mißgunst waren ebenso ausgeschlossen wie Lokalpatriotismus, was die Mitglieder aus Schönaich, Sindelfingen, Böblingen, Waldenbuch, Steinenbronn und Weil im Schönbuch eindrucksvoll belegen.